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Urlaub Rovinj | der malerische Küstenort und sein mittelalterliches Stadtbild

Der malerische Küstenort ist mit seinem mittelalterlichen Stadtbild und italienischen Flair zweifellos eines der schönsten Städtchen Istriens. Das gesamte Gemeindegebiet steht unter Denkmal- bzw. unter Naturschutz, vollkommen zu Recht. In der älteren und mittelalterlichen Bronzezeit haben zwischen dem 19. und 1. vorchristlichen Jahrhundert auf dem stadtnahen, 80 m hohen Hügel Monkodonja tausende von Menschen in einer befestigten Stadt in Stein- und Holzhäusern gelebt. Sie wären höchstwahrscheinlich aus Griechenland eingewandert und betrieben Handel bis nach Italien, Ungarn und in die Slowakei. Erst viel später erreichten Städte wie Athen oder Rom diese Größe und Bedeutung. Später verließen die Bewohner den Hügel und siedelten näher am Meer.

        

Schon in vorrömischer Zeit war der damalige Inselort befestigt und gelangte dann im 2. vorchristlichen Jahrhundert wie ganz Istrien an Rom, Ruginium blieb aber unbedeutend. 1209 geriet Rovigno unter venezianische Herrschaft, 1379 plünderten die Genuesen die Stadt, die daraufhin ihre Wehrmauern verstärkte. Dennoch konnten die Uskoken die Stadt in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zweimal plündern und niederbrennen. Die Pestseuchen führten im 17. Jahrhundert zu einer starken Zuwanderung aus der Umgebung, die Stadt dehnte sich schließlich aufs Festland aus, so dass nach Ende der Piraten- und Türkengefahr die Meerenge 1763 zugeschüttet wurde. Ab dieser Zeit entwickelte sich Rovinj - im 19, Jahrhundert zu Österreich gehörend - zunächst zum wichtigsten Hafen der istrischen Südwestküste, wurde dann jedoch von Pula in seiner Bedeutung abgelöst. Aber immerhin hat es seit 1873 eine Tabakfabrik und seit 1882 eine Fischfabrik und auch heute noch gut 12.000 Einwohner. Von den umliegenden Inseln sind nur Crveni Otok und die Katharineninsel von Touristen besiedelt. Die restlichen sind unbewohnt und werden gerne zum Schwimmen und Sonnenbraten aufgesucht oder vom Leuchtturmwächter, denn seit 1851 sichert auf der äußersten der kleinen Inselchen ein schmuckes Seezeichen die Schifffahrt. An der 62 km langen Küstenlinie tummeln sich pro Jahr 300.000 Urlauber, zur Sommersaison knapp 50.000 Gäste gleichzeitig.

Sehenswertes in Rovinj | Familienurlaub in Rovinj

Die autofreie Altstadt mit Ihren schmalen Pflastergassen, schattigen Passagen und lebhaften Plätzen lädt zum Bummeln geradezu ein. Das  Baptisterium Sveto Trojstvo am Trg na lokvi in der südöstlichen Altstadt ist ein spätromanisches Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert auf seltenem siebeneckigem Grundriss. Innen ist die überwölbte Taufkapelle jedoch rund und besitzt stattdessen sieben Nischen. Am zentralen Tito-Platz sind das Rathaus aus dem 17. Jahrhundert und der Renaissance-Uhrturm zu bewundern. Hier liegt auch das 1954 in dem barocken ehemaligen Wohnhaus der Patrizierfamilie Califfi (1743) eröffnete Stadtmuseum, das archäologische und ethnographische Sammlungen, alte und zeitgenössische Kunst zeigt. Der Spaziergang führt zwangsläufig irgendwann vom Trg Marsala Tita durch das venezianisch-barocke Balbi-Stadttor von 1690 in die Grisia-Gasse, in der es über Treppen rechts hinauf geht. Wegen des starken Besucherstroms haben sich links und rechts viele Künstler, Kunsthandwerker und Galerien angesiedelt; im August findet hier eine Freiluft-Kunstausstellung statt.

Allgemeines über die Stadt Rovinj | die Südspitze Istriens Fazan und Brijuni

Ein wenig nördlich von Pula kann man dem Meer zu nach Fazan abbiegen, ein schon zu Römerzeit besiedelter Ort. In Sichtweite liegen jenseits des Fazana-Kanals die Brijuni Inseln, das ehemalige Privatdomozil Titos. Früher wimmelte es von Sicherheitskräften auf der Insel, die Hotels und   Unterkünfte  waren belegt von Staatsgästen, deren Gefolge und vielem Personal. Nach Titos Tod im Jahre 1980 wurden die Einrichtungen nicht mehr benutzt und es wurde still auf Brijuni. 1983 erkläre man die Inselgruppe zum Nationalpark, die Staatsunterkünfte werden seit 1988 in touristische Einrichtungen umgebaut. Seither erfreut sich Brijuni wachsender Beliebtheit bei   Ausflüglern, die vielfach direkt per Boot aus den umliegenden Touristenzentren kommen. Wer von Fazan übersetzen will, kann am Hafen im Parkbüro Fahrt, geführte Touren buchen. Beim südlichen Ortsteil Vabandon liegt eine wunderschöne Kiesbadebucht vor einem Pinienhain. Der dezent ausgeschilderte Campingplatz hinterm Restaurant ist einheimischen vorbehalten. Er ist quasi ein Naherholungsgebiet für Pula.

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